Biografisches Erinnern

Aktuelles Forschungsprojekt

Antifranquistinnen in Katalonien (1960-1977)

Erzählte Erinnerungen bilden das kommunikative Gedächtnis. Erhoben und analysiert werden Interviews mit Aktivistinnen aus dem antifranquistischen Widerstand in Katalonien in den 1960/70er Jahren.

Für das Forschungsprojekt „Eine geschlechtssensible Perspektive auf politischen Widerstand in der Militärdiktatur – Erzählte Lebensrealitäten von Aktivistinnen im antifranquistischen Widerstand in Katalonien (1960-1977)“ werden zwölf Zeitzeuginnen interviewt.

Dabei wird ‚Geschlecht‘ als systematische Kategorie angewendet, um die Wirkungen der zutiefst patriarchalen, misogynen und antifeministischen franquistischen Diktatur auf diese Frauen, als auch ihr widerständiges Denken und Handeln, zu untersuchen.

https://bundesstiftung-friedensforschung.de/blog/eine-geschlechtssensible-perspektive-auf-politischen-widerstand-in-der-militaerdiktatur/

Foto: Arxiu Ca la Dona

Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten. Walter Benjamin